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Ökumenisches Martinsfest

Das Martinsfest beginnt traditionell am Samstag nach dem 11. November in/an der Oberkirche St. Nikolai in Cottbus.

Nach der Eröffnung stellt Sankt Martin seinen Freund vor. Anschließend reitet St. Martin auf seinem Pferd dem Lampionumzug voran. Der Weg führt mit Posaunen und Trompeten über den Altmarkt zum Klosterplatz, auf dem St. Martin seinen Mantel mit einem Bettler teilt. Zum Abschluss gibt es wieder die begehrten Martinshörnchen, die alle miteinander teilen. Wir bitten alle Kinder ihre Laternen mitzubringen.

St. Martin hat damals seinen Mantel mit einem Bettler geteilt. Traditionell teilen wir unser Geld für warmes Mittagessen an den Wochenenden im Winter mit Kindern und Jugendlichen am Familienhaus in Cottbus. Das Martinsfest wird gestaltet durch die ACK Cottbus.

Auf das ökumenische Martinsfest mit Lampionumzug durch die Cottbuser Innenstandt freuen sich in jedem Jahr viele Kinder und Erwachsene. Leider können wir diese Tradition nicht in der bekannten Form durchführen. Nach intensiver Abwägung aller zu beachtenden Auflagen und Regelungen sehen wir als OrganisatorInnen, dass der Charakter und die Idee der Veranstaltung verloren gehen würden.

 

Zur Geschichte:
Am 11. November ist Martinstag. St. Martin von Tours hat um 334 n.Chr. den Militärdienst beendet, weil er sein Christsein und den Militärdienst miteinander nicht mehr vereinbaren konnte. Im Jahr 371 wurde er in Tours Bischof. Beim Volk war Martin als ein gerechter, treusorgender Bischof beliebt. Am 11. November 397 wurde Martin in Candes bei Tours in Frankreich zu Grabe getragen. Seither gibt es viele Legenden um ihn. In der Folgezeit ist er zum Schutzpatron für Länder wie z.B. Frankreich und das Burgenland und viele Berufsstände und sozialen Gruppen, wie z.B. Weber, Gerber, Schneider, Gürtel-, Handschuh- und Hutmacher, Ausrufer, Hoteliers und Gastwirte, Reisende, Arme, Bettler, Bürstenbinder, Flüchtlinge, Gefangene, Hirten, Böttcher, Winzer und Müller geworden.

 

Letzte Änderung am: 21.09.2021